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Singapur, der winzige Stadtstaat im Süden Asiens ist ein unglaublich tolles Reiseziel und bietet für so ziemlich jeden Reisenden das Richtige. Die lange Reise in das weit entfernte hinterlässt seine Spuren. Der strapaziöse Flug und der dazu gehörige Jetlag machen uns erst einmal müde und träge.

Haben wir uns dann auf dem Hotelzimmer ausgeschlafen und den Akku wieder aufgeladen, dann kommt schnell die Frage auf, was man sich als erstes anschauen sollte. Diese Frage lässt sich relativ leicht beantworten. Der botanische Garten von Singapur bietet die perfekte Möglichkeit, den Aufenthalt in der Insel-Republik zu beginnen. Der im Jahr 1822 von Sir Stamford Raffles gegründete Park gilt seit jeher als eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt.

Rund 4,2 Millionen Menschen aus aller Welt besuchen die so vielseitige Parkanlage jährlich und schauen sich die unglaubliche Flora und Fauna an. Der Eintritt ist sogar frei! Nur der im Park ebenfalls enthaltende nationale Orchideen-Garten verlangt ein Eintrittsgeld von 5 SG$ – das sind rund 3,50€. Wenn man dann den botanischen Garten von Singapur betritt, taucht man sofort ein in die so beruhigende Welt der Pflanzen. Man vergisst den Trubel der asiatischen Metropole sofort und merkt sofort, wie sich die Erholung in einem breit macht. Die Weite und die Ruhe im Park machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nun kann die Erkundungstour durch das atemberaubende Singapur weitergehen.

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Kultur so weit das Auge reicht

Möchte man die Geschichte Singapurs aktiv erleben, so lohnt sich der Besuch des Kolonialviertels allemal. Nirgendwo sonst lässt sich die Vergangenheit der Insel-Republik besser erleben als hier. Die über den Singapore River führende Fußgängerbrücke “Cavenagh Bridge” verbindet Sie ideal mit dem Kolonialviertel von Singapur. Dort angekommen erwarten Sie zahllose interessante Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt.

Diese alten Zeitzeugen der noch relativ jungen Geschichte Singapurs sind sehenswerte Wahrzeichen und sollten auf keinem Trip in den kleinen, asiatischen Inselstaat fehlen. Auf Ihrem Weg durch das Kolonialviertel werden Sie sehr wahrscheinlich zu allererst auf das “Empress Place Museum” treffen. Das einstige Gerichtsgebäude wurde bereits vor vielen Jahren zum heutigen Museum umfunktioniert und dient immer noch als Austellungsort vieler Kunstschätze. Fernab der zahlreichen imposanten und historischen Sehenswürdigkeiten gibt es in Singapur noch einige weitere Dinge zu entdecken.

Möchte man beispielsweise etwas tiefer in das normale Alltagsleben der Stadt eintauchen, sollte ein Besuch in Chinatown oder Little India auf der To-Do-Liste stehen. Dort zeigt sich das Zusammenleben vieler unterschiedlicher Kulturen in seiner schönsten Form. Im Stadtteil Chinatown findet man viele typische Elemente der chinesischen Kultur, darunter zahlreiche Schreine und Tempel. Und auch die typisch chinesischen Straßen mit den liebevoll gestalteten roten Laternen beeindrucken mit ihrem Charme. Little India ist – wie der Name schon sagt – das Zentrum der Anwohner Singapurs mit indischer Abstammung, darunter Sikhs, Bangladeschis, Pakistaner und Hindus. Beim Spaziergang durch das bunte Viertel lassen sich vielerlei kleine Läden, Tempel und farbenfrohe Gebäude entdecken. Ein Besuch lohnt sich.

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