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Längste Land der Welt

Chile verfügt über eine Vielzahl von unterschiedlichen, interessanten Gegebenheiten. So ist das Land nicht nur das längste der Welt, sondern auch das südlichste. Kein anderes Land der Welt liegt so weit unten wie das wunderschöne Chile. Auch ist es die Heimat der Atacamawüste, der trockensten Wüste der Welt. Allerdings fasziniert Chile nicht nur mit seinen geographischen Fakten, sondern auch mit seiner Kultur und deren Schönheit. Ein Besuch lohnt sich allemal.

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Die Hauptstadt

Die faszinierende Metropole Santiago de Chile beherbergt rund 5 Millionen Einwohner und ist somit das lebendige Drehkreuz des Landes. Vor allem die Lage der Stadt ist atemberaubend. In einem Tal zwischen den Anden und dem Pazifik erstreckt sich eine kosmopolitische Stadt mit einem unverwechselbaren Charme.

Die geographische Lage der Stadt verursacht oft ein so genanntes Inversionswetter und hat bei dessen Auftreten Nebel zur Folge. Nach einem kurzen Regenschauer verzieht sich dieser allerdings in den meisten Fällen und somit bietet sich dem Reisenden ein unvergesslicher Anblick. An klaren Tagen lohnt sich vor allem das Besteigen des Cerro Santa Lucía oder des Cerro San Cristóbal, den beiden schönsten Aussichtspunkten der Stadt. Von hier können Sie sich perfekt einen Überblick über die Stadt verschaffen.

Doch ist die Aussicht nicht das Einzige an Santiago de Chile, das fasziniert. Im Zentrum der Stadt warten zahlreiche Museen, Theater und Universitäten, die es zu erkunden gilt. Auch sollten Orte wie der Plaza de Armas und die Besichtigung der sich dort befindenden Kathedrale, sowie der Besuch des Künstlerviertels Bellavista auf dem Programm stehen.

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Das Valle de La Luna und die Osterinsel

Das “Tal des Mondes” – so heißt das Valle de La Luna auf Deutsch – eignet sich perfekt für eine Tagestour während eines Besuchs in der Atacamawüste. Hier erwartet Sie eine Landschaft, die Sie noch nie zuvor gesehen haben. Die komplette Gesteinslandschaft erinnert sehr stark an die Oberfläche des Mondes. Besonders beeindruckend ist das Beobachten des Sonnenauf- oder untergangs, der ein spannendes Naturschauspiel mit sich bringt. Lange Schatten wandern hinter den Felsformationen mit dem Verlauf der Sonne und schaffen somit einen Anblick, der nicht von dieser Welt zu sein scheint.

Der beste Ort für das Beobachten dieses Ereignisses ist “Las Tres Marías”. Ein weiterer Höhepunkt jeder Chile-Reise ist die weltbekannte Osterinsel. Alleine diese sagenumwobene Insel ist eine Hauptattraktion an sich. Sie liegt rund 3.500 Kilometer von der chilenischen Küste entfernt. Auch ist die nächste Bewohnte Insel rund knapp 2.000 Kilometer entfernt. Von daher liegt die Osterinsel buchstäblich mitten im Nirgendwo. Dieser Ort ist einfach magisch.

Einen Anschluss an das Festland gab es nie, wodurch die Flora und Fauna der Insel in der Tat recht überschaubar sind. Reisende gelangen entweder mit dem Schiff oder mit dem Flugzeug zur Insel. Der Höhepunkt sind die zwischen 600 und 800 unterschiedlichen Steinstatuen mit dem Namen “Moai”, die von den Ureinwohnern der Insel aufgestellt wurden und vor langer das Eiland bewachen sollten.